Freitag, 16. Oktober 2009

Der Glumpf (Teil 1)

Schlibberschlabbersabberlatz!
Alberts Schwester isst Spinatz.
Annabell ist erst halb 2
und noch nicht geschickt dabei...
Löffeln, Schaufeln, Zielen Üben -
Albert kann´s schon. Er ist 7.

Doch sein Schwesterchen noch nicht.
Schnell den Regenmantel dicht!
Taucherbrille liegt bereit.
Albert grinst. Er weiß Bescheid!

Und ihr Löffel taucht tief ein,
holt sich grün pürierten Schleim.
Balanciert dann sehr riskant
ohne Netz zum Tellerrand.
Fast im Mund...hurra! - Hatschiiiiii!
Papas Hemd hat nun Esprit.

Mama tut, als ob nichts wär.
„Bitte Salz!“
„Hier.“
„Danke sehr.“
Papa seufzt, doch nur ganz sacht.
Löffelt weiter mit Bedacht.
Während Annabell erkundet,
ob Spinat auch Nasen mundet.

Vor ihr auf dem Tisch: ein Sumpf.
Darin lauert fies ein Glumpf!
Schon ist Albert auf der Spur
nach der seltnen Kreatur
und beginnt sich auszumalen
Spurensuche, Glumpfe-Fallen.

Tief im Geiste hört er schon
Glumpfgeschlurfe. Oh, welch Ton!
Schmatzend, schleifend, wie voll Schlamm.
Albert wird’s ein wenig klamm.

Rasche Hilfe muss jetzt her!
Dem Erfinder fällts nicht schwer...
Schleuderlöffelbrotteigbälle,
schnell gemacht - für alle Fälle!
Falls ein Glumpf dem Sumpf entfleucht
und bedrohlich näher kreucht.

Hat sich da nicht was bewegt?
Schnell die Kugel aufgelegt!
Gut gezielt und „Feuer los!“
Im Spinat landet ein Kloß.

Albert triumphiert erregt.
Nichts am Tisch sich mehr bewegt...

Unfair und nicht wirklich nett
schickt man ihn heut früh zu Bett.


.glumpfgedicht/spinatgedicht von: die amelie ´ 08

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